Tagebuch
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Inhaltsverzeichnis
Tagebucheinträge 2008

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Tagebucheinträge 2006

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Tagebucheinträge 2005
20. Dezember 2005 - kalt und semi-erfolgreich
Dafür, dass es außerhalb der Regel, an einem Dienstag, und kurz vor
Weihnachten stattfand, waren wir mit 4 Personen praktisch überbesetzt.
Aber als Erfolg würde ich das Treffen trotzdem nicht verbuchen.
Hätte ich den Eintrag vor dem Januar-Treffen geschrieben, stünde
hier "ab 2006 wird alles besser". Inzwischen weiß ich leider,
dass das nicht stimmt.
Ich wünsche mir, dass zukünftig alle, die vorhaben, zu einem
Treffen zu kommen, vorher bissel Wirbel machen, z.B. indem sie sich Themen
raussuchen, die sie interessieren und sich und diese Themen vorher in der
Mailingliste ankündigen; einfach, damit vor den Treffen der Eindruck entsteht,
es könnte was interessantes werden. Dann kommen vielleicht auch die,
die noch wankelmütig zu Hause vor'm Heise.de-Fernseher sitzen und
auf die nächste News warten.
Es gibt so viele interessante Themen, die wir beackern könnten.
Es gibt Perl-Editoren, unverstandene News, Blog-Einträge, eigene
Hackexperimente, Wünsche zu alten Vorträgen bei uns und generelle Themen
zu denen ein "wie geht das mit Perl" immer passt. Und noch 1000 Dinge mehr.
Was'n los mit euch?
Ich meine nicht die, die da waren, sondern die 37 anderen.
Echt schade, isn't it?
--
SteffenSchwigon - 12 Jan 2006
5. November 2005 - kalt aber trocken
Liest eigentlich noch jemand die Tagebucheinträge?
Wir waren dieses Mal zu zehnt. Da es Probleme mit unserer eigentlichen Behausung gab, fand das Treffen im Büro des
C3D2? statt. Im Grunde genommen war es ein absolutes Social Meeting, bei dem perlige Sachen hinten an standen.
Es gab wieder einen kleineren Flamewar über
SuSE? , und es wurde angeregt über Emacs vs Vi argumentiert.
Gegen 23.oo Uhr wurde dann in eine Kneipe verlegt.
Eventuell sollten wir uns für das nächste Treffen ein wenig mehr Content ausdenken.
5. Oktober 2005 - erste Blätter fallen
Ein gewaltiger Ansturm von 5 Leuten musste heute kompensiert werden. Dank eines Switches konnten wir dann schnell ein LAN aufbauen und eine
multi-user-screen session starten.
Steffen L. hat dann auch gleich seinen Vortrag zu
PerlWM gehalten. Danach musste er noch sein Präsentationsprogramm erklären. Es war
tpp.
Im Anschluss hat Steffen S. mit seinen Prolog-Kenntnissen rumgepost und gezeigt, dass man das auch sehr einfach in Perl einbinden kann.
Nach einer kurzen Diskussion rund um
Net::Telnet::Cisco und die Verwundbarkeiten von Cisco-Routern wurde dann das Treffen aufgelöst, und ein Teil ging zum reinen Social-Event über während die anderen das Weite[tm] suchten
--
SteffenLiebergeld - 26 Oct 2005
Waaah, das Unglaubliche ist passiert. Ich saug mir endlich mal wieder
mühselig einen Tagebucheintrag aus den Fingern und zack, ein anderer,
noch fleißigerer Monger ist schneller, als ich Blaubeerkuchen schreiben
kann. Damit ich meinen Text nicht wegschmeißen muss, hier das ganze nochmal
"aus der Sicht und mit den Worten von ...".
Hehe. Eine typische Race-condition.... Anyways, den 1337neren Schreibstil hast du.
Wir waren 5 Leute. Nicht viel, aber oho. Die ungerade Anzahl Leute
passte außerdem gut zur ungeradzahligen Anzahl von Tischhälften.
Halbe Tische wirken aber nur auf den ersten Blick asozial: keine
orthogonalen Blickvektoren.
Wir waren so schnell vernetzt wie noch nie und innerhalb von Sekunden
auf einer gemeinsamen screen-Session. Zumindest, wenn man die übliche
"Ich hab die leeteste IP-Adresse"-Challenge wegrechnet.
Für die vorbereiteten PerlWM-Slides brauchten wir dank
tpp auch kein X. Es folgte ein
waschechter, dekonstruktivistischer Acme-Vortrag über PerlWM, an dem,
ähm, wie sag ich's meinen Kindern, allerhöchstens der Quellcode
interessant ist.
Zum Zwecke freakiger Selbstzelebration haben wir uns noch die
Integration von Prolog-Code in Perl-Programme mittels
Language::Prolog::Yaswi angeschaut. Die meiste Zeit hat es gekostet,
überhaupt die Notwendigkeit von Prolog zu begründen. Man kann nicht
oft genug betonen, wie wichtig es ist, mit dem Nennen übermächtiger
Technologien draußen herumzuposen.
Tja, was noch? Wir haben uns über Kreuz für abwechselnd zu wenig
Bildschirmauflösung, die falsche Linux-Distribution oder zu lahme
Rechner gemobbt. Alles nur Spaß, nichts gegen die Erkenntnis, dass die
KDE-Knöpfe bei Suse geklaut sind in Linux 8, äh 10. Der Schock
sitzt tief.
Wir sind zuwenige. Evtl. sind unsere Themen zu freakig. War ein
(nicht neues) Argument. Außerdem geht voraussichtlich der übliche
Donnerstag den Bach runter.
Der Name der Band, die ihr kennen müsst ist:
Three Dead Trolls in a baggie.
Gott, ich les grade Google-Ads. Excel-Vorlagen im kostenlosen
Newsletter. Wann endet der Sinkflug.
Bin raus.
--
SteffenSchwigon
1. September 2005 - Weltfriedenstag
Wir waren etwas weniger als sonst. Geht das? Ja. Und infolge
Energieerhaltung waren wir gezwungen, die Themenwahl entsprechend
abstruser zu gestalten.
Wir haben bei schwacher Beleuchtung also in den Lisp-Code
reingeschaut, der im Emacs mittels
cperl6-mode
Perl6 schick macht.
Ich hab versucht, die Lektionen rüberzubringen, die ich beim Umbauen
des Emacs-Perl6-Modes mitbekommen habe. Vordergründig natürlich
Perl6-Syntax. Aber viel mehr noch die gesamte Kultur, in die man
reinschlittert, wenn man sich in einem so abgefahrenen Projekt wie
Pugs bewegt. Ich fand das Thema zumindest
spannend, aber gut möglich, dass ich die zwei anderen damit
gelangweilt habe. Lisp, Haskell, Perl6, T-Shirts, Pop.
"Ich werde einmal einen ROMAN schreiben. Nach allen
Gesetzen der Kunst der Gattung." (Rainald Goetz, WORD)
--
SteffenSchwigon
4. August 2005 - nicht zu warm
7. Juli 2005 - kühl aber angenehm
Heute waren nur vier Regulars und ein Neuling da. Steffen S. konnte
aufgrund persönlicher Umstände nicht dabei sein.
Steffen L. hat kurz seinen Vortrag zum Thema "Grafische Oberflächen unter Unix"
angerissen, was dann zu einem sehr erquicklichen Streitgespräch über die Vor- und
Nachteile von freier Software und den Sinn von neuen Bedienkonzepten führte.
Dann haben wir alle noch einen kräftigen Schluck Sprite
genossen. Da Johannes eine Leere in seinem
Verdauungstrakt beseitigen wollte, wurde dann in die nächste Kneipe verlegt. Unterwegs wurde dann noch angeregt
über Sinn und Unsinn von ESP und ABS auf Rennstrecken gesprochen.
7. April 2005 - angenehm mittelwarm.
Ein Social Meeting mehr auf unserem Kerbholz.
Wir sind offensichtlich jeden Monat so kommunikationsvertrocknet,
daß wir trotz Vorbereitung am Thema vorbeischrammen. Gestern war
Betriebssystemtag: Plan9, Hurd, L4, Linux und verschiedene
Schreibweisen von Windoze. Ich hätte übrigens auch gerne Bettwäsche
mit der Aufschrift "Microsoft Windows 1.0", dafür würde ich sogar New
Kids On The Block eintauschen.
Affenjagd meets DRM. Mein persönlicher Höhepunkt.
Und Haskell kommt zurück, im ganz großen Stil. Wer's noch nicht
gemerkt hat, die erste Perl6-Implementierung ist da, in Form von Pugs:
http://pugscode.org/.
Zum Thema: ich hab' zumindest mal angedeutet, was wir zu Phalanx
bzw. allgemein zum Testen mit Devel::Cover hätten machen können. Wenn
so wenig Leute da sind, verpufft das aber eh' zu sehr. Machen wir's
also beim nächsten Mal.
Wir hatten diesmal Netz, aber nicht genügend Technik, zu schade. Naja,
wir sind dann irgendwann ins Paddey Foleys umgezogen.
Prinzipiell wollen wir wieder bissel den "Druck" erhöhen und haben
Pläne gemacht für Vorträge, wo wir sie halten und wie wir sie
propgagieren. Vielleicht machen wir im Herbst wieder einen
Perl-Propaganda-Tag.
Interessante Themen, die wir uns demnächst mal anschauen wollen, sind
funktionale, Logik- und apektorientierte Programmierung mit Perl und
spezielle Linuxmagazin-Perl-Artikel.
Me, too!
(
SteffenSchwigon)
3. März 2005 - Noch dunkel abends, und kalt sobieso [tm].
Junge Junge, war das ein Treffen, ich bin immer noch ganz geflasht vom
vielen Content. Mal sehen, ob ich's noch zusammenkriege.
Ich bin diesmal zu spät gekommen, aber ich wollte die Meute auch
schonmal geschlossen dastehen sehen, wenn ich auf den Hof
fahre.
Herzlicher Empfang vom Hausmeister. Wir haben jetzt unser eigenes
Türschild. Zapf Dingbats strikes back.
Ich ohne Laptop, kann das gutgehen? Klar. Einfach wieder einen
Techie-Begriff aus Funk und Fernsehen exerziert, diesmal: Round-Robin.
Anderer VNC-Server, andere Clients, alles im Kreis vertauscht, wie die
verrückte Teegesellschaft. Danke an den darauf gut vorbereiteten Alex.
Wessen CAPS-LOCK-Taste übrigens mal klemmt, der shared seinen
Bildschirm einfach via VNC und legt auf einem remote-VNC-Client einen
Ziegelstein auf die Shift-Taste. Genial, gell? Diese technische
Problemlösung wurde ihnen präsentiert von: Persmongers [sic, Danke
DNN].
Apropos CAPS-LOCK. CAPS-LOCK suckt! Wir wollen es umbiegen, in reinen
Nutzen wandeln, den sinnlos vergeudeten Tastaturraum urbanisieren.
CAPS-LOCK-Tasten zu Pflugscharen! Am besten in Hardware, mit einem
CAPSLOCK-Umbiege-USB-Stick.
Natürlich mit Firewire, klar.
Als Lohn für Leid und Entbehrung gab's übriggebliebene O'Reilly-Tassen
und Tagungsbände für die Perlworkshop-Mitmach-Mongers. Der Spruch auf
den Tassen ist übrigens unvollständig. Es muß heißen: "Ask someone who
knows Hannes".
Final days on insane: diesmal gab's Vim-Gepose in extremo, alles sehr
anschaulich und ineffizient, hehe. Heh! nur Spaß, nein, war echt gut,
fast Emacs-Qualität.
Während auf der Heizung meine gefrorene Pepsi-Light aufzutauen
versuchte, habe ich paar Fotos vom Workshop rumgereicht, keine
Kunstwerke, aber dafür mit Süßstückchen-Action-Shots.
Gefrorene Cola bindet übrigens das Wasser und läßt das reine Koffein
in flüssiger, trinkbarer Form zurück. Da können die ganzen
Opium-Drogen-Fritzen einpacken, so geputscht war ich von den paar
Schlucken. Einziger Vorteil hier von Opium: man muß nachts nicht so
oft raus.
Keiner weiß übrigens, was Mesonen sind, alle nennen sie immer, wenn
man nach kleinen Teilchen fragt, aber viel mehr als "was Atome sind",
weiß dann doch niemand. Und die kannten schon die alten Griechen.
Ähnlich ano(r)mal war die Diskussion über die Anomalie des
Wassers. Hat eigentlich schonmal jemand den Volumenverlust beim
Auftauen in die Polkappenschmelzszenarien eingerechnet? Nicht, daß
Hamburg doch trocken bleibt.
Getarnt als Netztwerkkonfigurationsproblembehebung gaben sich zwei
Mongers gegenseitig einen TeX-Kurs.
Als Ersatz für das geheime TeX-Tutorial wurde anschließend auf einem
der Laptops das gute alte bb-Demo zelebriert. (Eigentlich wollte ich
mir dieses Wort noch bissel aufsparen, aber meine jetziger Wortschatz
ist fast aufgebraucht. Ich muß mir wohl bald ein neues Fremdwörterbuch
kaufen.)
Wer auch immer es zuerst gesagt hat, aber wir haben ernsthaft darüber
nachgedacht, reich und berühmt zu werden, konnten uns nur nicht darauf
einigen, wer den Bekanntheitsbonus und wer den Reichtum abbekommt.
Unmöglich, bei "reich und berühmt" an der Theorie vorbeizukommen, dass
Einsteins Frau im Hintergrund die Mathematik der Relativitätstheorie
gerul0rt hat. Kommt das vom vielen Emma-Lesen oder ist es ein Fakt?
Mal Columbo drauf ansetzen, der kriegt alles raus, der Fuchs.
Dresden.pm heißt jetzt doch Acme::PM::Dresden, nachdem ich noch einen
weiteren "hint" auf den Acme::PM-Namespace bekam. Wir haben es hin-
und her diskutiert (in der Bestseller-Literatur sagt man auch "gedreht
und gewendet"), um uns den Wechsel bissel schönzureden. Als
anarchistischen Akt des Aufstehens gegen das autoritäre
Namespace-Establishement haben wir uns unterhalb davon nochmal einen
eigenen Acme-Subnamespace eingerichtet.
Das berühmte Framify ist jetzt ein Teil davon. Mit Test und allem, was
dazugehört. "It will be on the CPAN in about 5 minutes". Vermutlich
wird es allerdings nicht nach Perl 1 backported, sorry, liebe
Framify-Groupies.
Während wir die ganze Zeit vim-Farbschemen zelebriert haben, kam mir
wieder der Gedanke an die guten alten vi-Labyrinth-Löser-Makros, die
sich leider nicht mehr im Netz finden lassen.
Bittorrent meets Emule. Angeblich kann man mit Emule auch legale
Inhalte sharen? Hat einer mal die EULA gelesen, ob das erlaubt ist?
Nachdem Acme::PM::Dresden::Acme::Framify Teil eines höheren Ganzen
wurde, habe ich noch bissel Test::More, Test::Distribution, und
Test::Pod::Coverage gezeigt, die in unserem Modul jetzt verwendet
werden.
Zwischenrufe zu perldoc perlvar und qr//.
Die Feststellung, daß unter Net- oder Free-BSD alles nur direkt in den
RAM kompiliert wird, weswegen dort die Programme nur direkt nach einem
make laufen und man sie nicht ungestraft beenden darf, markierte ein
geistiges lokales Maximum des Treffens.
Da wir nun nahezu unbemerkt vom Sozialen ins Technische abgeglitten
sind, habe ich meine Version der Vision des Phalanx-Projektes in die
Menge injiziert. Gut vorstellbar, dass das Schreiben von Tests für
CPAN-Module ein Thema für uns ist, um zusätzlich zu unseren
monatlichen "social meetings" reine "tech meetings" zu
veranstalten. Zumindest haben wir uns das mal vorgenommen. Jaja, liebe
Nichtfremdsprachler unter uns, man kann auch Hack-Treffen oder
Kodier-Zusammenkünfte sagen.
Wer jetzt motiviert ist, beginnt einfach mal, den Artikel über das
Phalanx-Projekt auf Perl.com und die Homepage zu lesen:
Apropos "social meeting", wir haben uns natürlich gegenseitig wie
immer die Taschen vollgehauen mit urbanen Geschichten. Diesmal waren
"Die Geschichte von den unsortierten Variablennamen" und "Die Legende
vom gefakten Fake-Posting" dran.
Irgendwas über Kurzzeitgedächtnis und Langzeitgedächtnis haben wir
auch noch geredet. Was genau, habe ich vergessen.
Wie ging eigentlich die Geschichte aus, wo einer versucht hat, die
Fernsehserie mit den angeblichen "Simpsons" (falls das wirklich ihr
Name ist) zu beschreiben und die einzige visuelle Unterscheidung zur
normalen amerikanischen Fernsehserie die gelbe Hautfarbe und die
Anzahl der Finger waren?
Ha, apropos Fernsehen, die "unendliche Geschichte, Episode 1". Wir
alle sehen natürlich nur deswegen keine englischen Filme im Original,
weil wir Robert De Niros bessere Hälfte, seine deutsche
Synchronstimme, so mögen, und nicht etwa, weil uns die Originalsprache
zu schaffen macht.
Keiner kennt Family guy.
Keiner reagiert auf Black Adder.
Aus und vorbei.
(
SteffenSchwigon)
9. - 11. Februar 2005 - 7. Deutscher Perlworkshop in Dresden
Jo, geschafft. Die Leute von perl-community waren bereits fleißig
und haben eine Zusammenfassung gebaut. Lest
hier.
In dem Wiki vom Workshop war leider nicht allzuviel los, anyway,
das Wiki steht noch und ihr findet dort paar Bilder und Beiträge:
http://pws.renormalist.net.
Januar 2005 - hoher l337-ph4kt0r
fand auch statt, mit viehischem leetness-Faktor, aber auch dieser Eintrag hier muss
noch nachgeholt werden. Ich bin grade im Orga-Stress, wegen des Perlworkshops.
Steffen
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